Der 33. Spieltag

Noch einmal schlafen und dann ist auch schon wieder Bundesliga. Allerdings zum vorletzten Mal in dieser Saison. Traditionell finden daher alle Spiele gleichzeitig am Samstag Nachmittag statt.
Als echtes Highlight kann man mit Sicherheit den Gastauftritt der Hoffenheimer in Dortmund bezeichnen. Zwar geht es für beide Teams um rein garnichts mehr, dennoch garantieren die zweit- und drittbeste Offensive ein Spektakel. Hinzu die denkwürdige letzte Begegnung im Signal-Iduna-Park. Am 34. Spieltag der Vorsaison braucht Hoffenehim zwingend einen Sieg, um die Klasse zu halten – und durch zwei Elfmetertore von Sejad Salihovic, eines gegen Großkreutz (ja, der Mann kann einfach jede Position spielen), gelingt dies auch auf dramatische Art und Weise. Wenn über den überragenden Sturm von 1899 geredet wird, darf natürlich ebenso die schwache Abwehr nicht vergessen werden. Es erscheint beinahe surreal, dass ein Team mit 66 Gegentreffern, ein positives Torverhältnis aufweist. Ein gefundenes Fressen für Reus und Mkhitaryan, die beide sichtlich von ihrem Positionstausch profitierten. Der Armenier muss auf der Außenbahn nur noch 180 Grad im Blick haben, was ihm hilft sich besser an das hohe Bundesliga-Tempo zu gewöhnen. Und Reus fällt diese Umstellung ohnehin nicht schwer, da er in Gladbach auf genau dieser Position, leicht hängend hinter der einzigen Spitze, 2012 zu Deutschlands Fußballer des Jahres wurde. Eine Quote von 29 Torbeteiligungen in 28 Einsätzen spricht außerdem für sich. Gerade in 2014 überzeugt der Nationalspieler und erarbeitete sich einen Notenschnitt von 2,24. Konstanz charakterisiert ebenso die Leistungen von Sokratis sehr gut. Für seine Größe und Statur ist der Grieche doch ssehr schnell und beweglich, ohne dabei an Robustheit einzubüßen. Er sammelte im Schnitt 6 Punkte und blieb selten unter der Marke von 5.
Eine Überraschung der Rückrunde verdient sich genauso einen Platz im Team – mit dem besten Schnitt in diesem Zeitraum. Die Sport1-Mitarbeiter bewerteten die Leistungen von Loris Karius 2014 im Durchschnitt mit 2,6. Gegen eine Gladbacher Mannschaft, die noch zarte Hoffnungen auf eine CL-Teilnahme hegt, wird er kaum beschäftigungslos bleiben.
Einer der unterschätztesten Verteidiger der Liga ist Ömer Toprak. In der öffentlichen Wahrnehmung findet er kaum Beachtung, in Fachkreisen allerdings hat er längst Namen wie Naldo oder Westermann den Rang abgelaufen. In der türkischen Nationalelf zählt er ebenfalls zum festen Stamm. Vor allem die überragende Vorstellung beim Hinspiel in Dortmund blieb dabei im Gedächtnis.
Neben dem Dortmunder Block begrüßen wir eine etwas größere Ansammlung aus Wolfsburg in unserem Team. Denn die Reise in die andere Autostadt nach Stuttgart ist ein gern gesehenes Ziel. Die Wölfe gingen aus den vergangenen drei Duellen als Sieger hervor. Solch eine Serie haben die Grün-Weißen gegen keinen anderen Club. Zuletzt stach besonders Ivan Perisic heraus. Der Kroate erzielte in den drei zurückliegenden Partien fünf Tore und schlug somit schon neun mal zu – so oft wie noch nie in der Bundesliga. Er profitiert dabei sicherlich von seinem Hintermann Ricardo Rodriguez, der ihn sowohl defensiv absichert, als auch offensiv untersützt. Der Schweizer weist deshalb zurecht die beste Benotung aller Verteidiger auf (2,86). Es sah so aus, als würde auch Kevin de Bruyne endlich sein gesamtes potential abrufen. Doch nach zwei guten Auftritten (Note 1 und 2), schwächelte der Belgier gegen Freiburg. Der Ex-Bremer wird zeigen wollen, dass das ein Ausrutscher war.
Aus statistischer Sicht führt kein Weg qan Admir Mehmedi vorbei. Außer der Tatsache, dass Freiburg gegen keinen Verein mehr Siege und Tore als gegen Schalke verzeichnet, hat Mehmedi noch eine eigene Serie. In den vergangenen neun Heimspielen traf der Schweizer achtmal – und immer wenn die Breisgauer zuhause gewannen, erzielte Mehmedi mindestens ein Tor.Wir vertrauen daher auf das alt bewährte Motto: the trend is your friend.
Dieser Ausspruch gilt zwar nicht zwingendermaßen für unsere nächsten beiden Protagonisten, dennoch wird ihen wohl keiner ihre Klasse absprechen wollen. Noch vergangenen Samstag schien Ribery seine Krise überwunden zu haben, nur um dann gegen Real Madrid seine einzig auffällige Szene bei einer Ohrfeiger für Daniel Carvajal hatte. Arjen Robben versuchte wenigstens alles, dennoch gelang auch ihm nicht viel. Mit dieser gehörigen Portion Wut im Bauch, und dem Pokalfinale fest im Blick, werden die beiden Superstars auf die Partie in Hamburg brennen. Der HSV wird kämpfen müssen, damit die Zeit auf der Stadion-Uhr des Bundesliga-Dinos nicht abläuft. Verunsicherung sowie schlicht und einfach fehlende Qualität lassen jedoch wenig Hoffnung auf einen Sieg gegen den Rekordmeister.
Abschließend bleibt noch zu sagen, dass diesmal bis 15.15 am Sonnabend die Möglichkeit besteht Veränderungen vorzunehmen. So kann man sicher gehen, dass alle aufgestellten Akteure wirklich eingesetzt werden.
Verfolgen wir also mit Spannung den vorletzten Spieltag und hoffen auf jede Menge Gesprächsstoff.

In diesem Sinne,
Euer Zeitlos

EDIT: Ribéry wird durch Götze ersetzt.

Der 32. Spieltag

Zum letzten Mal in dieser Saison gibt es das komplette Fußballwochenende von Freitag bis Sonntag. Denn ab Spieltag 33 finden alle neun Partien am Samstag zeitgleich um um 15.30 Uhr statt. Dabei erwarten uns einige interessante Begegnungen, obwohl es natürlich zu einem so späten Zeitpunkt in vielen Aufeinandertreffen um die sprichwörtlich „Goldene Ananas“ geht.
Daher heißt es auch zum letzten Mal Topspiel am Samstagabend. Bayer Leverkusen empfängt Borussia Dortmund. Im Hinspiel glänzten die Leverkusener mit brutaler Effektivität vor dem Tor und ließen hinten keine wirkliche Chance zu. Aufgrund der Entwicklungen der Rückrunde kann man wohl diesmal ein anderes Bild erwarten. Stürmende Borussen treffen auf eine verunsicherte Bayer-Mannschaft, die trotz des Auswärtserfolgs nicht Nürnberg noch nicht über dem Berg zu sein scheint. Im Mittelpunkt steht daher besonders Bernd Leno. Der U21-Nationalkeeper hielt sich als einer von Wenigen nahezu schadlos während der Krise unter Samy Hyypiä.Der ehemalige Stuttgarter sammelte schon 212 Punkte im Managerspiel und somit so viele wie kein anderer. Den höchsten Durschnittswert aller Akteure besitzt allerdings ein anderer. Seine 7,07 Punkte pro Partie verdankt Marco Reus nicht zuletzt seiner famosen Verfassung der vergangenen Wochen. In den zurückliegenden sechs Partien sammelte der Nationalspieler 48 Punkten, unter anderem erreichte er zweimal die Bestbenotung. 43 Torbeteiligungen in 40 Einsätzen sprechen eine deutliche Sprache. Zurück zur Form fand indes Mhkitaryan. Nachdem er Real Madrid im Alleingang aus dem Wettbewerb hätte schießen können, dies aber nicht tat, zeigte er Moral. Spielerisch überzeugend auf der für ihn neuen Außenposition avancierte der Armenier in München zum Matchwinner. Gegen Mainz stand der 25-Jährige zwar im Schatten von Marco Reus, enttäuschte jedoch keineswegs. Die Schwarz-Gelben kämpfen ja bekanntlich schon das komplette Jahr mit Verletzungssorgen, so fehlt Subotic seit der Hinrundenniederlage in Wolfsburg. Der Serbe wird allerdings mehr als nur ordentlich von Neuzugang Sokratis vertreten. Bereits in der Saison 12/13 hatten die Borusssen mit Santana eine gute Alternative für die Innenverteidigung, die Qualität ist durch den Griechen Sokratis aber nochmal gestiegen.
Den Abschnitt zu Bayern München halten wir diesmal ungewöhnlich kurz. Denn weder Form noch Zeitpunkt des Spiels sprechen besonders stark für einen oder mehrere bestimmte Akteure. Deswegen nominieren wir nur Mario Götze. Der frühere Dortmunder sorgte in Madrid nach seiner Einwechslung für Schwung und hatte die einzige Großchance der Münchner. Ein Startelfeinsatz ist wahrscheinlich.
Bei einem anderen Club aus dem Freistaat musste unter der Woche der Trainer gehen. Gertjan Verbeek macht nach zuletzt acht Niederlagen in neun Pflichtspielen Platz für Prinzen und Mintal. Ob der Trainerwechsel schon in der ersten Partie Erfolg verspricht, darf bezweifelt werden. In Mainz verlor der Club die vergangenen sieben Gastauftritte.Die Mannen vom Bruchweg sind zudem gut drauf, die Niederlage in Dortmund ließ sich zum großen Teil auf die starke Borussia zurückführen. Und selbst dort glänzten die Rheinländer mit Kaltschäuzigkeit im Abschluss, die der gemeine Fan sonst nur vom FC Chelsea kennt.Federführend dabei: Shinji Okazaki. Aus zwei Möglichkeiten erzielte der Japaner die Saisontore 12 und 13. Somit hat der ehemalige Stuttgarter schon jetzt mehr Tore im Mainzer Trikot erzielt als in drei Jahren im Schwabenland. Im Juli verlässt leider Zdenek Pospech die 05er, denn man hat das Gefühl, dass der Oldie erst jetzt so richtig aufblüht. So dynamisch und lauffreudig kam wohl selten ein Spieler seines Alters daher. Aber wer kennt es nicht, die Famile ruft. Der Tscheche zeigt damit, dass es im Leben wichtigeres als Fußball gibt. Gerade deshalb wird er sich in seinen letzten drei Auftritten noch einmal ordentlich reinhauen.
Das Team der Stunde stammt aus Wolfsburg. Die Wölfe siegten in vier der letzten fünf Partien. Sie begrüßen Freiburg in der VW-Arena. Der Sportclub blieb in acht Auswärtsauftritten seit Dezember sechsmal torlos. Konsequenz: Der vermutlich nach David Alaba beste Linksverteidiger der Liga findet den Weg in unsere Elf, Ricardo Rodriguez. Eine offensive Ausrichtung, deswegen häufig mit vielen Flanken, aber ebenso Zweikampfstärke bilden die perfekte Kombination auf dieser Position. Endlich sein erstes Tor konnte dagegen Kevin de Bruyne erzielen. Es scheint so, als könnte der Belgier nach anfänglichen Schwierigkeiten an seine Topleistungen aus Bremen anknüpfen. Kurz vor der Weltmeisterschaft, bei der de Bruynes Belgier als Geheimfavorit gelten, blüht der Blondschopf auf und zeigt sein Potential.
Dem Zuschauer viel Freude bereitet ebenso die Torfabrik aus Sinsheim. Die TSG Hoffenheim stellt nach den Bayern und dem BVB die beste Offensive. Hierbei stechen besonders zwei Talente hervor: Kevin Volland und Roberto Firmino. Umso bemerkenswerter, dass beide sich trotz vielfachem Interesse von Spitzenclubs zu Hoffenheim bekannten. Der Brasilianer Firmino liegt auf Platz drei der Scorerliste und ist nur einer von vier Spielern, die sowohl zweistellig vorlegten, als auch trafen. Volland braucht für dieses Kunststück ebenfalls lediglich noch einen Assist. Zudem gewann die TSG fünf ihrer sechs Heimauftritte 2014.
So, genug des Vorgeplänkels, es ist Zeit für Bundesliga-Fußball. Am Wochenende können die nächsten Entscheidungen fallen. Falls Stuttgart in Hannover siegt und Hamburg sowie Braunschweig federn lassen, haben die Schwaben den Klassenerhalt fest. Außerdem sichern sich bei entsprechend günstiger Konstellation Mainz und Gladbach die Europa League sowie Schalke die Königsklasse. Am Montag sind wir diesbezüglich schlauer.
In diesem Sinne,
Euer Zeitlos

Der 31. Spieltag

Die Saison neigt sich so langsam dem Ende und es stehen mehr und mehr Entscheidungen an. Der Abstiegskampf scheint zwar vorerst auf vier Mannschaften reduziert, allerdings kann ein Spieltag auch wieder andere mit hineinziehen.Aufgrund des Osterwochenendes und des Spielverbots an Karfreitag, findet der Auftak diesmal schon am Donnerstag statt. Also müssen bis dahin auch sämtliche Aufstellungen abgegeben sein. Legen wir also los.
Anders als die Redensart es propagiert, kommt bei uns das Beste nicht zum Schluss, sondern wir beginnen damit. Gemeint ist Marco Reus, der sich zurzeit wohl in der Form seines bisherigen Fußballerlebens befindet. An 11 der letzten 12 Pflichtspieltore war der Ex-Gladbacher direkt beteiligt, in den letzten drei Liga-Partien traf er satte fünf Mal.Noch dazu trifft die Borussia nun auf einen seiner Lieblingsgegner. In neun Duellen mit Mainz netzte der Nationalspieler gleich sechs Mal ein. Auf der Gegenseite sieht das ganz anders aus: Gegen keinen anderen aktuellen Bundesligisten weisen die Mannen von Thomas Tuchel einen so schlechten Trefferschnitt vor (11 Tore in 15 Partien). Daher nominieren wir das Dortmunder Innenverteidiger-Duo Sokratis und Mats Hummels. Man könnte sagen, die beiden harmonieren perfekt, denn sowohl der Grieche als auch Hummels gewannen exakt 64,5 % ihrer Zweikämpfe. Diesen offenbar eindeutigen Voraussetzungen liegt unsere Berücksichtigung des Mainzer torhüters Karius zugrunde. Der Keeper wird mit einer der besten Angriffsreihen Deutschlands konfrontriert, wodurch er genug Gelegenheit haben wird, sich auszuzeichnen. Außerdem zeigt der junge 05er schon in der gesamten Rückrunde, warum Müller und Wetklo seinetwegen ausgemustert wurden.
Für den dritten Verteidiger springen wir zu einem der wichtigsten Duelle des Wochenendes. Die massiv abstiegsgefährdeten Hamburger empfangen Wolfsburg, die sich noch berechtigte Hoffnungen auf die Champions League machen dürfen. In Abwesenheit von Lasogga erscheint die HSV-Offensive doch sehr harmlos, weshalb Rodriguez Platz in unserer Formation findet. Der Schweizer ist nur einer von zwei Feldspielern, neben Daniel Baier, die sämtliche Minuten in der Liga absolvierten. Außerdem führte er von allen Verteidigern die meisten Zweikämpfe und behielt in 61% von diesen die Oberhand. Damit gewann er 463 Mann-gegen-Mann-Duelle; lediglich ROberto Firmino mehr. Auf Seite der Rothosen gibt es zurzeit vor allem einen Leistungsträger. Hakan Calhanoglu verwandelte in Hannover seinen vierten direkten Freistoß, ligaweit die meisten in dieser Saison. Damit kommt der Türke insgesamt schon auf 10 Buden. Stark für einen Liganeuling.
Ein weiterer Dauerbrenner verdient in Mönchengladbach sein Geld. Raffael absolvierte 2646 Minuten auf dem Platz, unter den Offensivkräften stand einzig Vereinskamerad Kruse länger auf dem Feld. Mit 14 Saisontoren übertrumpft der Brasilianer allerdings seinen Kollegen. Die wiederkehrende Form der Borussen muss besonders dem Ex-Herthaner zugeschrieben werden.
Ähnlich gut in Schuss zeigt sich Kevin Volland. Nach überragendem Saisonanfang schwächelte der Kapitän der deutschen U21 um die Jahreswende ein wenig. Mit der ansteigenden Form des Stürmers verzeichnet das komplette Hoffenheimer Team ein Formhoch. Platz 5 in der Rückrundentabelle spricht mehr als dafür.
Ein weiteres Riesentalent sorgt derzeit in Gelsenkirchen für Freudensprünge der Zuschauer. Max Meyer überzeugt mit Dribbelstärke, Wendigkeit und Spielintelligenz. Im Managerspiel konnte er seinen Marktwert bisher fast verdreifachen. Die gesamte Mannschaft profitiert davon und so verlor Schalke im neuen Jahr nur gegen Bayern München.
Der Rekordmeister soll unsere Vorberichte abschließen. Es ist schwer, vorrauszusagen, wen Pep Guardiola vor dem schweren CL-Halbfinale in Madrid schont und wen nicht. Wir können daher lediglich mutmaßen. Mario Götze lief unter der Woche nicht von Beginn an auf, was für einen Startelfeinsatz beim Tabellenletzten aus Braunschweug spricht. Genauso die frühe Auswechslung von Arjen Robben. Über die Qualität der Beiden muss man nicht viele Worte verlieren. Robben ist laut Kicker der notenbeste Akteur dieser Saison und Mario Götzes Qualität konnte nicht zuletzt beim 4:1 bzw. 5:1 Treffer der Münchner gegen die Roten Teufel bestaunt werden.
Die Tatsache, dass wir Guardiolas Rotationsüberlegungen nicht 100-prozentig vorausahnen können, zwingt uns dazu, gute Ersatzleute in den Kader zu nehmen. Aufgrund des Preis-Leistungs-Verhältnisses empfehlen sich hier der wiedererstarkte Obasi und das Wolfsburger Talent Arnold. Sowohl der Nigerianer als auch der gebürtige Dresdnerin wussten bereits des öfteren zu überzeugen.

Hannover, Bremen und Freiburg würden sich mit einem Sieg vermutlich aller Abstiegssorgen entledigen. Also, geht’s raus und schaut’s Fußball.

In diesem Sinne,
Euer Zeitlos

Der 30. Spieltag

Das Viertelfinale der Champions League ist passé, aber die Bundesliga geht weiter. Und wie!
Am Samstagabend steigt das Topspiel des Jahres, der deutsche „Clasico“. Die sehr unglücklich und mit einer famosen Rückspielleistung ausgeschiedenen Dortmunder reisen zum vorzeitigen Meister. Daher hat die Partie in München leider nicht ganz die Strahlkraft vergangener Duelle, aber ist dennoch ein wichtiger Test. Denn wohl ganz Fußballdeutschland rechnet mit dem Pokalfinale FCB gegen BVB. Erschöpft, aber mit Selbstvertrauen werden die Schwarzgelben versuchen, den Bayern die erste Heimpleite der Bundesligasaison beizubringen. Unter den gegebenen Umständen allerdings erscheint dies unwahrscheinlich. Manuel Neuer wird nichtsdestotrotz im Mittelpunkt stehen, wie schon in den letzten Aufeinandertreffen. Der beste Torhüter der Welt sollte dem aber einmal mehr gewachsen sein. Erst Schreckgespenst, jetzt Lieblingsgegner – so könnte man wohl die Beziehung zwischen Arjen Robben und Borussia Dortmund beschreiben. Vergab er 2012 noch im Signal-Iduna-Park kurz vor Schluss den wohl meisterschaftsentscheidenden Elfmeter, glänzte er in 2013 mit einem Traumtor im Pokalviertelfinale sowie einem Assist und dem 2:1-Siegtreffer im Champions-League-Endspiel, welcher ihn vermutlich für Bayern-Fans unsterblich werden ließ. Balsam für die empffindliche Seele des Niederländers. Gegen Manu gesperrt und somit ein sicherer Kandidat für die Startelf ist wohl Bastian Schweinsteiger. In beinahe allen entscheidenden Momenten übernahm der Leader zuletzt Verantwortung. Als es kurz vor Schluss 0:0 in Mainz stand, köpfte er seine Mannschaft in Führung. Auch in Manchester war er es, der nach Mandzukic Vorarbeit den Ausgleich herstellte.
Muss der Zweite beim übermächtigen Ersten ran, dann schlägt die Stunde des Dritten. So könnte Schalke mit einem Sieg über Frankfurt am Reviernachbarn vorbeiziehen. #hinter der Eintracht verbirgt sich wahrlich keine Auswärtsmacht und die Gelsenkirchener agieren in der Rückrunde endlich auf dem Niveau, das man ihnen von Anfang an zutraute. Torjäger Huntelaar kehrt genauso zu alter Form zurück, wie Jungstar Julian Draxler. Im Zusammenspiel mit dem quirligen Max Meyer können sie nahezu jede Bundesliga-Abwehr auseinanderhebeln. Einst zum schlampigen Talent verschrien, zeigt auch Joel Matip endlich konstant, warum ihn Felix Magath schon sehr früh von den A-Junioren zu den Profis hochzog.
Beginnen wir die Vorberichterstattung für das nächste Spiel zunächst mit einer weniger guten Nachricht: Mehmedi fällt verletzt aus. Der Schweizer war eigentlich fest eingeplant, sowohl aufgrund seiner Formstärke, als auch wegen dem Freiburger Gegner, Braunschweig. Trotz dieser Botschaft setzen wir auf erfolgreiche Breisgauer, denn die Löwen gewannen in dieser Saison nie zwei Partien in Folge und sind seit 18 Aufeinandertreffen mit Freiburg sieglos. Die Grundlage legt natürlich wie immer die Defensive und somit fällt einem als erstes Mathias Ginter. Mit seinen Leistungen beeindruckte er auch Jogi Löw und avancierte im März zum Nationalspieler. Ob er auf der 6 oder in der Innenverteidigung aufläuft, weiß man bei Christian Streich ja vorher nie so genau. Mit Oliver Sorg haben Männer aus dem Südwesten einen weiteren jungen deutschen Akteur in ihren Reihen. Bei ihm erscheint es wohl ebenso nur noch eine Frage der Zeit, bis der U21-Nationalspieler eine Etage weiter oben anzutreffen ist. Gerade auf der Außenverteidiger-Position herrscht allgemein bekannt seit Jahren Mangel bei Jogi‘s Team.
Anders als in den letzten Wochen stellen wir diesmal ein 3-5-2-System, das heißt es ist noch Platz für zwei Mitteldspieler. Wenn man nicht gerade nach München guckt, wäre einem in der Hinrunde wohl als erstes Raffael in den Sinn gekommen. Der Brasilianer fand nach schwachem Jahresbeginn wieder allmählich zur alten Klasse und beförderte damit seine Gladbacher aus der Krise. Diese haben inzwischen sogar die Chance auf den Champions League Qualifikationsplatz. Ein etwas anderer Spielertyp, aber dennoch nicht minder gefährlich läuft für den HSV auf und stellt mittlerweile nicht selten Rafael van der Vaart in den Schatten. Überzeugt Raffael besonders durch seine Wendigkeit und Dribbelstärke, verzaubert uns Calhanoglu ein ums andere Mal mit traumhaften Fernschusstoren. Es kümmert ihn dabei wenig, ob der Ball nun bei 45 Meter Torentfernung zum Freistoß bereit liegt oder der Strafraum durch eine vielbeinige Abwehr zugestellt ist. Seine Technik erinnert dabei an eine Mischung aus Cristiano Ronaldo und David Beckham. Der junge Türke versteht es wie kein zweiter hierzulande – na gut, vielleicht Sejad Salihovic – dem Spielgerät sowohl genügend Schnitt, als auch die nötige Power mitzugeben.

Eigentlich freute sich der gewöhnliche Fußballfan auf Spieltag 30, wie auf keinen zweiten. Es sollte das große Duell werden, Bayern München gegen Borussia Dortmund, in dem der Meisterschaftskampf entschieden werden sollte. Leider erstrahlt die Begegnung in einem nicht ganz so hellen Licht, da die beiden 20 Punkte trennen. Trotz allem freuen wir uns auf diese und die 8 anderen Partien.
In diesem Sinne,
Euer Zeitlos

Der 29. Spieltag

Noch 6 Spieltage, die Saison nähert sich also dem Ende und es geht um die Wurst. Die Tickets nach Europa sowie der Klassenerhalt sind noch hart umkämpft, daher ist ein spannendes Wochenende zu erwarten.
Beginnen wir aber mit einem Spiel, das eher weniger Bedeutung hat. Die Bayern gastieren in Augsburg und während die Triple-Sieger schon Meister sind, hat Augsburg mit dem Abstieg nichts zu tun, genauso wie der Weg nach oben schwer wird. Guardiola deutete bereits auf der Pressekonferenz ordentlich Rotation. In Rhythmus kommen für das Rückspiel gegen Manchester sollen Götze und Mandzukic. Beide begannen vergangenen Mittwoch nicht, scheinen aber sicher eingeplant fürs Rückspiel. Mit dem Kroaten kehrt damit die Nummer eins der Torjägerliste zurück, nachdem er dreimal in Folge nur eingewechselt wurde. Vom munteren Wechselspielchen dürfte ebenso Xherdan Shaqiri profitieren. Der Schweizer wäre mit seinem Tempo und seiner Dribbelstärke vermutlich in jeder anderen Bundesligamannschaft gesetzt, aber bei den Münchnern gibt es nun mal Robben, Ribéry und Müller. Trotz der vielen Wechsel, Qualitätsverlust klingt anders, zumal alle genannten Stammspieler in ihren Nationalmannschaften sind. Eine all zu hohe Niederlage der Fuggerstädter wird Marvin Hitz verhindern wollen. Er kam erst kürzlich aus einer Verletzungspause zurück und spielte sofort wieder souverän. Auch wenn da das unglückliche Eigentor gegen Mainz war, für das er nebenbei bemerkte nichts konnte. Bisher verloren die Augsburger alle 8 Partien gegen den Rekordmeister. Dass sich das am Samstag ändert, glauben die Wenigsten.
Ein bisschen wichtiger ist der Spieltag allerdings für den BVB. Nach der 0:3-Pleite in Madrid wollen die Schwarz-Gelben wenigstens in der Liga Platz 2 verteidigen. Frisch, wenn auch ungewollt, wird Robert Lewandowski sein. Gesperrt gewesen für das Real-Spiel, nebenbei absolut lächerlich, wird er mit Wut im Bauch die Begegnung angehen. Die fußballerische Klasse besitzt er ohnehin. Das Aufeinandertreffen mit Wolfsburg ist zudem eine Art Test, da sich beide im Pokalhalbfinale wiedersehen. Daher nominieren wir Sokratis, denn der zweikampfstarke Grieche überzeugt seit der Subotic-Verletzung.
Einen absoluten Erfolgsgaranten hat aber Reviernachbar Schalke 04 in seinen Reihen. Klaas-Jan Huntelaar trumpft seit seiner Rückkehr groß auf und lässt Szalai kaum Chancen auf Einsätze, weshalb dieser kürzlich Wechselgedanken äußerte. Auch gegen die Hertha traf der Hunter, sein 9. Ligator 2014.
Nürnberg empfängt Gladbach und die Borussen hoffen auf ihr Traumduo der Hinrunde. Kruse genau wie Raffael zeigten zuletzt wieder ansteigende Form. Bei den Clubberern fehlt immer noch Abwehrchef Nilsson und somit auch die Stabilität.
Die letzten zwei Akteure unseres Teams kommen von fern bärenstarken Mainzern. Nur der Branchenprimus aus München und Schlusslicht Braunschweig bezwangen zuletzt die 05er. Wie schon oft erwähnt, haben vor allem die Abwehspieler um Bell und Pospech großen Anteil am Aufschwung, der Platz 7 in der Gesamtabrechnung und gar Platz 5 in der Auswärtstabelle einbringt. Frankfurt dagegen gewann nur 4 seiner 12 Heimspiele.
Dieser Spieltag verschwindet zwar etwas im Rummel um die Champions-League Viertelfinals, aber er bezieht dennoch Reiz aus spannenden Duellen.

In diesem Sinne,
Euer Zeitlos

Der 28. Spieltag

Nachdem die Meisterfrage am Dienstag so früh wie noch nie in der Bundesliga-Geschichte geklärt wurde, könnte man annehmen, dass Langeweile in Liga 1 droht. Dem ist aber mit Nichten so, denn Abstiegskampf und der Wettstreit um die Tickets nach Europa sind spannender denje.
Ein Team, dass sich mit Sicherheit in die Königsklasse einziehen möchte, ist Schalke 04. Diese mussten sich in der Rückrunde nur dem vorzeitigen Champion geschlagen geben. Maßgeblich beteiligt, nicht nur aufgrund seiner Weltklasseleistung gegen den BVB, war daran Ralf Fährmann. Mit 8 Zu-Null-Spielen bei 15 Einsätzen bietet der Ur-Gelsenkirchener den lange ersehnten Rückhalt. Auf der anderen Seite des Feldes glänzt vor allem Klaas-Jan Huntelaar. Einzig Josip Drmic (9mal) traf 2014 öfter als der Niederländer (8mal).
Ähnlich erfolgreich agierte Mario Mandzukic im neuen Kalenderjahr. Der Kroate schlug schon 7-mal zu und wurde zuletzt knapp 60 Minuten geschont, was einen Startelfeinsatz wahrscheinlich macht. Allgemein brauch man sich als Bayern-Fan wohl keine Sorge um einen erneuten Sieg zu machen. Lediglich 4 der 35 Partien nach vorzeitig gesicherten Meisterschaften verloren die Münchner. Genauso eine Pause erhielt Franck Ribéry, was einen Startelfeinsatz von Europas Fußballer des Jahres sehr wahrscheinlich erscheinen lässt. Nach auskurierter Oberschenkelprellung darf ebenso Thiago Alcanthara auf ein Comeback hoffen. Dieser scheint durch seine starken Leistungen auch Vicente Del Bosque auf sich aufmerksam gemacht zu haben. Denn beim letzten Länderspiel der Furia Roja verdrängte der Sohn von Weltmeister Mazinho Xavi 90 Minuten auf die Bank.
Einen eher schwachen Auftritt boten die Mainzer bei Schlusslicht Braunschweig. Dies werden sie gegen Augsburg korrigieren wollen und bauen dabei besonders auf ihre stabile Defensive. Zentrale Bestandteile stellen hier Routinier Pospech und der junge Stefan Bell dar. Die Fuggerstädter sind zwar nicht unbedingt der Lieblingsgegner der 05er, aber mit dem bärenstarken Publikum im Rücken sollte ein Sieg machbar sein.
Diesmal gegen die Braunschweiger tritt Bayer Leverkusen an. Bei einer schwachen Offensive, in diesem Fall der der Eintracht, bietet sich ein Verteidiger des Gegners an. So nominieren wir den zweikampfstarken Emir Spahic, der vor allem zu Saisonbeginn überzeugte.
Ein weiterer Top-Spieler, der sehr stark zurückkehrte, ist Marco Reus. Beim Revierderby fehlte im lediglich die Effizienz im Abschluss.
In letzter Zeit wieder stärker erscheint das Gladbacher Duo Kruse/Raffael. In der Hinrunde stets gute Punktelieferanten waren die schlechte Form der beiden auch Gründe für die anhaltenden Probleme im neuen Jahr. Hamburgs Trainer Slomka verzeichnet zudem, inklusive seines Hannover Engagements, 9 Auswärtspleiten in Folge.
Also wir hoffen auf einen guten Abschluss der englischen Woche mit vielen Punkten.

In diesem Sinne,
Euer Zeitlos.

Der 27. Spieltag

Spannend ist der Meisterschaftskampf wahrlich schon lange nicht mehr, daher gleicht es einer Erleichterung, wenn die Münchner ihren 24.Titel am heutigen Dienstag endgültig besiegeln werden. Zweifel daran hat wohl niemand mehr, gerade da man in Berlin nicht gerade auf einen Angstgegner trifft. Allen voran Arjen Robben kann die Hauptstädter als eine Art Lieblingskonrahent bezeichnen. So erzielte er in 4 Duellen 6 Tore und gab 3 weitere Vorlagen. In seinem 100. Bundesligaspiel will der Niederländer, sofern ihn Guardiola lässt, diese Serie ausbauen. Bisher 99 Einsätzen hatten unglaubliche 93 Torbeteiligungen zur Folge (55 Tore, 38 Assists). Das ergibt einen Schnitt von 74 Minuten pro Scorerpunkt (da er natürlich nicht immer durchspielte). Hinzu kommt, dass Hertha-Trainer Luhukay in 5 Aufeinandertreffen mit dem Rekordchampion mit seinen verschiedenen Mannschaften erst einen Punkt holen konnte. Im Mittelfeld begrüßen wir zwei weitere Akteure der Roten. Neben dem notenbesten Spieler der Hinrunde Franck Ribéry reiht sich der Vize-Kapitän Bastian Schweinsteiger ein. Der deutsche Nationalspieler wird nach dem endgültigen Gewinn der Schale der erste Fußballer sein, der dies erreichte, bevor er das 30. Lebensjahr vollendet.
Den zweiten Block widmen wir in dieser englischen Woche den Mainzern. Die 05er kassierten gegen Bayern München die erst zweite Niederlage in den vergangenen 12 Partien. Dies bedeutet Platz 4 in der Rückrundentabelle inklusive nur drei Punkten Rückstand auf Champions League Qualifikationsplatz 4. Neben den taktischen Meisterleistungen von Thomas Tuchel zeichnet sich dafür vor allem Eric-Maxim Choupo-Moting verantwortlich. Meist nur als Joker eingesetzt, hätte sein 10. Saisontor den Tabellenführer an den Rand einer Niederlage bringen können. Der Schuss des Kameruners endete allerdings an der Latte. Mit den Braunschweigern als kommendem Gegner sind wahrlich mehr Chancen für ihn zu prognostizieren, die er sich unter anderem durch seine Dribbelstärke oft selbst erarbeitet. Auf den Gegner ebenfalls zurückzuführen, ist die Nominierung der beiden Mainzer Verteidiger Bell und Pospech. Beide gehören zu den absoluten Stammkräften in der Defensive und sehen sich mit der Eintracht Offensive der wohl schwächsten der Liga ausgesetzt (nur 5 Tore aus dem Spiel heraus im Jahr 2014).
Das absolute Highlight findet ohne Frage im Westen der Republik statt. Es kommt zum großen Revierderby zwischen Champions League Finalist Borussia Dortmund und den wiedererstarkten Schalkern. Als Favorit gehen dennoch die Schwarz-Gelben in die Partie. Um dem Rechnung zu tragen, stellen wir Marco Reus auf, der nach Verletzung ein starkes Comeback in Hannover zeigte. Ohne despektierlich zu sein, agiert mit Tim Hoogland wahrlich kein Weltklasseverteidiger in der Gelsenkirchener Hintermannschaft und wird daher vermutlich große Probleme gegen den ehemaligen Mönchengladbacher bekommen. Ebenso nach Verletzungsprobleme zurück kehrt Mats Hummels allmählich wieder zu alter Topform zurück. Gewohnt sicher und kreativ im Aufbauspiel sowie antizipationsstark im Spiel gegen den Ball erzielte der Innenverteidiger schon zwei Tore im neuen Jahr. Zum Schalker Aufschwung beigetragen hat natürlich auch die Lösung der Torwart-Frage. Mit Ralf Fährmann hütet nun ein, zumindest in der bisherigen Rückrunde, überragender Schlussmann das königsblaue Gehäuse. Im Signal-Iduna-Park erscheint eine erneute Top-Leistung unausweichlich, wenn man nicht als klarer Verlierer den Platz verlassen möchte.
Das größte Sorgenkind der Liga zurzeit ist Bayer Leverkusen. Nach überragender Hinserie holte man nach der Winterpause nur 7 Punkte und blieb gar die letzten 9 Pflichtspiele ohne Sieg. Jetzt müssen sie zu einer der Überraschungsmannschaften nach Augsburg reisen. Im beschaulichen Schwaben entwickelt Markus Weinzierl ein Team, dass nicht zu Unrecht so weit oben steht. War es zunächst meist Andre Hahn, der die Spiele entschied, übernimmt nun häufig Tobias Werner diese Rolle. Früher oft als reiner Flankengeber und Chancentod verschrien, traf er im den vergangenen 8 Begegnungen 6 mal.
Mindestens genauso wichtig für sein Team ist Roberto Firmino. Der Brasilianer stammt als einziger Top-5-Scorer der Liga von einer Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte. Mit Hannover reist ein Gast an, der zuletzt nicht unbedingt Bäume ausriss. Gerade auswärts sind die Niedersachsen mehr schlecht als recht unterwegs.
Also hoffen wir, dass die englische Woche ähnlich torreich ausfällt wie das Wochenende davor.

In diesem Sinne,
Euer Zeitlos

EDIT: Götze ersetzt Ribéry aufgrund der Rotation, wir folgen in diesem Punkt Guardiola.